Ins Wachstum investieren

ANTEC Antennentechnik GmbH
Der Name wurde aus historischen Gründen behalten, heute beschäftigt sich die ANTEC Antennentechnik GmbH aber mit weit mehr als nur Antennen: Bei den Spezialisten in Offenbach am Main dreht sich alles um Kommunikationstechnologien. Mithilfe dieser Technologien können Unternehmen weltweit kommunizieren – per Internet, Netzwerk oder Telefonie. Damit beliefert dieser Mittelständler seine Kunden bundesweit und über die Grenzen hinaus. Zudem übernimmt er die Installation der Kommunikationstechnik in den Kundenfirmen.

Die wichtigste Innovation der vergangenen Jahre war laut Geschäftsführer Roberto Careddu die Wandlung von einer kleinen Firma zu einem mittelständischen Unternehmen. Diese Entwicklung war ihm eine Herzensangelegenheit, in die er mit seinem Team viel Energie steckte. Neue Prozesse und Abteilungen wurden etabliert, der Innendienst wurde um ein Vielfaches aufgestockt und der Technikerstamm erweitert. Vor allem auf den letzten Punkt ist Careddu stolz: In Zusammenarbeit mit der örtlichen
Arbeitsagentur wurden viele neue Mitarbeiter zu „Breitbandkabelkommunikationstechnikern“
ausgebildet. Diesen Beruf gibt es so gar nicht auf dem Markt. Somit hat ANTEC Lernkonzepte und Strukturen geschaffen, um Spezialisten für diesen speziellen Bereich anzulernen.

Tablet statt Papier
Auch bei den Arbeitsstrukturen hat sich viel verändert. Die Verantwortlichen setzen dabei voll auf die Digitalisierung: Papier wurde weitgehend abgeschafft, stattdessen nutzen die Techniker bei ihrer Arbeit im Kundenunternehmen ein Tablet. So können sie auf alle Daten und Informationen, die sie benötigen, zugreifen. „Das erlaubt es uns trotz unserer geringen Ressourcen, viele Anschlüsse in kurzer Zeit vorzunehmen“, sagt der Geschäftsführer Pablo Gonzalez. Zudem können die Lagerbestände dank der Digitalisierung effizienter gesteuert werden.

Angebot in neun Sprachen
Neuen Ideen gibt Gonzalez die Gelegenheit, sich zu entwickeln: Jeder Mitarbeiter kann bei Bedarf Events organisieren, um mit den Kollegen Brainstorming zu betreiben oder sich auszutauschen. „Wir stellen dafür gern Mittag- oder Abendessen oder einen gefüllten Grill auf dem Firmengelände zur Verfügung“, sagt Careddu, der aufgrund seiner internationalen Kunden auch über die Grenzen hinausschaut. Daher ist
im Haus bekannt, wie Kommunikationstechnologien in anderen europäischen Ländern funktionieren. Aus dem gleichen Grund werden in der Belegschaft neun verschiedene Sprachen gesprochen. Für ein weiteres
Wachstum sind die Weichen also bestens gestellt.

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